Master Theologie und Ethik im Sozial- und Gesundheitswesen"

Allgemeines

Vor dem Hintergrund einer fortschreitenden Dynamisierung in den Bereichen Organisations- und Personalentwicklung gewinnt die Qualifizierung von (zukünftigen) Führungspersonen im Sozial- und Gesundheitswesen eine zentrale Rolle. Dies betrifft betriebswirtschaftliche Aspekte ebenso wie die Unternehmenskultur selbst. Der Masterstudiengang „Theologie und Ethik im Sozial- und Gesundheitswesen“ richtet sich an Studierende mit einem ersten berufsqualifizierenden akademischen Abschluss (Bachelor) aus Theologie, Geistes- und Sozialwissenschaften, die eine berufliche Tätigkeit mit Personal- und Führungsverantwortung im (konfessionellen) Sozial- und Gesundheitswesen anstreben.

Wir bieten:

  • modulares Konzept, das Präsenz und Selbststudieneinheiten verbindet
  • hohe Praxisnähe, Kooperation mit überregionalen Trägern im Sozial- und Gesundheitswesen
  • Praktikum (6 Wochen), Masterarbeit zu „Praxisthemen“
  • kleine Lerngruppen und individuelle Betreuung
  • enge Verbindung von Lehre und Forschung
Pflege
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FAQ

An wen richtet sich der Studiengang?

    ►  Studierende mit einem B.A.-Abschluss in Theologie (Zugang B), Geistes- und Sozialwissenschaften, Mitarbeiter in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen (Zugang A)
    ►  Arbeitgeber von (konfessionellen) Trägerschaften im Sozial und Gesundheitswesen, die Mitarbeiter für anstehende Führungsaufgaben qualifizieren wollen

Was sind die Schwerpunkte?

    ► Grundlagen Christlicher Anthropologie
    ► Grundlagen zu Aufbau und Funktionsweise des Sozial- und Gesundheitswesens in Deutschland
    ► Grundlagen des Management und Leadership
    ► Orientierungshilfe für ein nachhaltiges Handeln in Gesellschaft und Kultur

Ihre Perspektiven

    ►  Qualifizierung und Vertiefung im Zukunftsfeld Theologie und Ethik im Sozial- und Gesundheitswesen
    ►  Berufseinstieg bzw. -aufstieg in Führungs- und Leitungsveranwortung im Sozial- und Gesundheitswesen
    ►  praxisnahe Handlungskompetenzen
    ►  Plattform für Arbeitgeber und Arbeitnehmer 

 

Konferenz
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Studienbegleiter:innen

Proft

Prof. Dr. Ingo Proft

Träger freigemeinnütziger Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen stehen heute vor vielfältigen Herausforderungen: Wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und Innovation, eine partizipative Mitarbeiterentwicklung in Verbindung mit einer nachhaltigen Organisationsentwicklung stellen nur einige markante Aufgaben dar. Christliche Häuser stehen zudem in einer oft Jahrhunderte alten Tradition, Nächstenliebe und Caritas, Fürsorge und Selbstsorge angesichts einer sich wandelnden Gesellschaft immer wieder neu auszutarieren und konkrete Ansätze für die Praxis zu entwickeln. Der Studiengang qualifiziert Studierende für die damit verbundenen vielfältigen Aufgaben.
Dies unterstütze ich gerne mit breiten Kontakten, der Vermittlung von Praktikumsplätzen in Non-Profit-Organisationen, in kirchliche Träger und wissenschaftliche Netzwerke, nicht zuletzt um Absolventinnen und Absolventen einen guten Start ins Berufsleben zu ermöglichen!

 

Prof. Brantl

Prof. Dr. Johannes Brantl

In meiner Arbeit als Moraltheologe haben aktuelle Fragen zur Medizin- und Lebensethik eine ganz besondere Bedeutung. Für mich ist dabei das Anliegen wichtig, die Würde des Menschen in all seinen Entwicklungs- und Lebensphasen zu schützen. Niemand, der schwach und hilfsbedürftig ist, soll geringer geachtet werden als jene, die fit und leistungsstark ihr Leben meistern können. Denn es stimmt, was der dritte deutsche Bundespräsident Gustav Heinemann einmal so formuliert hat: "Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Glieder verfährt."

 

Schneider

Prof. Dr. Bernhard Schneider

Die Sorge um Menschen in Armut, Krankheit oder sonstigen Nöten gehört für mich zum Markenkern der christlichen Botschaft. Mit dieser Sorge haben Kirchen, kirchliche Organisationen und Einrichtungen und unzählig viele Christinnen und Christen seit 2000 Jahren viel geleistet – und sie tun es noch immer. Dieses herausfordernde Handeln braucht stets Reflexion, Selbstvergewisserung und Anregungen aus verschiedenen Richtungen. Als Kirchen- und Caritashistoriker unterstütze ich das mit einem Blick auf die lange Tradition christlich motivierten Helfens – und seiner Grenzen.

 

Schüßler

Prof. Dr. Dr. Werner Schüßler

Die Theologie (= Logos von Gott) verdiente ihren Namen nicht, wenn sie sich nicht philosophischer Begriffe bedienen würde. Von daher ist die Philosophie ein integraler Bestandteil dieses Fachs. Für den Masterstudiengang „Theologie und Ethik im Sozial- und Gesundheitswesen“ sind in diesem Sinne besonders die philosophische Frage nach Gott sowie anthropologische und ethische Fragestellungen relevant.

 

Euler

Prof. Dr. Walter Euler

Als Fundamentaltheologe befasse ich mich an unserer Fakultät vor dem Hintergrund der säkular geprägten Kultur der Gegenwart mit den Grundfragen der Theologie. In meinem Fach geht es insbesondere um den Wissenschaftscharakter der Theologie, das Verhältnis von Offenbarung und Glaube, die ökumenische Problematik und die theologischen Prinzipien des Dialogs der Religionen. Diese Fragen sind auch für die an dem Masterstudiengang „Theologie und Ethik im Sozial- und Gesundheitswesen“ interessierten Personen von Belang. Ich freue mich deshalb auf die Begegnung und den intellektuellen Austausch im Rahmen der Lehrveranstaltungen.

 

Prof. Vellguth

Prof. Dr. mult. Klaus Vellguth

Als Pastoraltheologe freue ich mich, mit Studierenden der Frage nachzugehen, wie ein christliches Profil für die Arbeit im Sozial- und Gesundheitswesen entwickelt werden kann. Den Studiengang sehe ich dabei auch als eine große Chance für Studierende, professionelle und persönliche Kompetenzen zu stärken.

 

Pflegewissenschaft

Prof. Dr. Melanie Messer

Die Professorinnen und Professoren des Fachs Pflegewissenschaft der Universität Trier freuen sich, die Zusammenarbeit mit den Kollegeninnen  und Kollegen der Theologie auch im neuen Masterstudiengang „Theologie und Ethik im Sozial- und Gesundheitswesen“ fortsetzen zu können. Wir bieten mit Wahlmodulen in den Bereichen der Gesundheitsversorgung und der empirischen Sozialforschung eine Basis zum interprofessionellen Austausch.

 

Prof. Gradl

Prof. Dr. Hans-Georg Gradl

Als Bibelwissenschaftler bin ich sehr gern am Masterprogramm 'Theologie und Ethik im Sozial- und Gesundheitswesen' beteiligt. Das soziale Handeln prägt – ausgehend vom Leben und der Verkündigung Jesu – unabdingbar das Selbstverständnis des Urchristentums. Dieses diakonische Profil neu zu entdecken und zu entwickeln, gehört gerade heute zu den zentralen Kernaufgaben von Theologie und Kirche.

 

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E-Mail: studiendekanat.theofak@uni-trier.de

Telefon: +49 (0)651 201-3520 / 3530

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